Hutberg Kamenz
Besonderheiten
Ein Spaziergang über den Hutberg ist zu jeder Jahreszeit ein nachhaltiges Erlebnis. Besonders die Rhododendron- und Azaleenblüte lockt alljährlich um die Pfingstzeit viele Naturfreunde an.
Der Hutberg wird von einem umfangreichen Wegenetz erschlossen, das z.T. rollstuhlgerecht ausgebaut wurde. Von einzelnen Aussichtspunkten bieten sich Sichtbeziehungen bis weit in das Umland und wer sich nicht scheut, die Stufen des Lessingturmes zu erklimmen, der wir mit einem phantastischen Blick von oben auf die Lessingstadt belohnt.
Geschichte
Ursprünglich war der Hutberg nicht bewaldet.
Über die Entstehung seines Namens gibt es verschiedenen Theorien. Der Kamenzer Gärtner Wilhelm Weiße (1846 - 1916), königlicher Hoflieferant und Ehrenbürger der Stadt wirkte bei der Entstehung und Gestaltung der einmaligen Grünanlagen auf dem Hutberg ab ca. 1893 wesentlich mit. Ein Teil seiner privaten Gärtnerei befand sich auf der linken Seite der Hutbergstraße unterhalb der heutigen Freilichtbühne.
Schrittweise wurden durch die Stadt Kamenz Flächen von privaten Eigentümern angekauft und die Grünanlagen unterhalb des Hotels unter der Leitung des Stadtgärtnermeisters Ernst Hilscher (1878 - 1949) erweitert.
Im Laufe der Zeit wurden insgesamt 15 Gedenksteine und Denkmale in dem Areal aufgestellt.Bei der Erhaltung und Pflege der Denkmale wie auch der Grünanlagen hat sich der Förderverein Hutberg Kamenz e.V. in den letzten Jahren bereits sehr verdient gemacht.



































