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Der Heidebogen im Freistaat Sachsen

... befindet sich nördlich der Landeshauptstadt Dresden, in den Landkreisen Meißen und Bautzen.
Er erstreckt sich von der Landesgrenze zu Brandenburg bis an den Südrand der Laußnitzer Heide und umfaßt 5 Städte und 15 Gemeinden.

"Namensgeber" ist der nahezu durchgehende "grüne Bogen" von Heidelandschaften, die sich von Dresden bis nach Ruhland (Brandenburg) erstrecken.

Der Naturraum "Königsbrück-Ruhlander-Heiden" ist der zentrale Teil und das Bindeglied der zu beschreibenden Gebietskulisse. Dieser erstreckt sich vom Verlauf der Schwarzen Elster bis an die Röder. Da sich der Naturraum bogenförmig von der Dresdner Heide bis nach Ruhland erstreckt, wurde für die gesamte Region der Begriff "Heidebogen" gewählt.

Auch der zweitgrößte Naturraum der Region, die "Großenhainer Pflege", wird vom LSG "Röderaue und Kienheide" durchzogen, das ebenfalls stark durch Heidelandschaften geprägt ist.

Nahezu die gesamte Region gehört geologisch zum Lausitzer Granitmassiv. Dennoch war die zuordnende Bezeichnung "Westlausitzer" Heidebogen nur zum Teil zutreffend, denn eine knappe Hälfte der Region ist mit den Naturräumen "Großenhainer Pflege", und "Moritzburger Kleinkuppenlandschaft" dem Sächsichen Elbland zuzurechnen, weshalb die zuordnende Bezeichnung "Dresdner" gewählt wurde. Dies ist zwar kein naturräumlicher Begriff, aber immerhin ist das gesamte Gebiet der Region Dresden zuzurechnen.

Das "Westlausitzer Hügel- und Bergland", und "Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet" schließen die Region zum Osten hin ab.

Das besonders waldreiche Gebiet hat einen überwiegend ländlichen Charakter, doch findet man hier ebenso eine Reihe von Industriedörfern und -städten. In den ehemals industriell geprägten Kleinstädten und Gemeinden sind infolge der Wende 1989 ein großer Teil von Betrieben und damit Arbeitsplätze verloren gegangen. Aus den traditionell in dieser Region schon seit dem 19. Jahrhundert vorhandenen Branchen sind eine Reihe kleine mittelständische Unternehmen neu entstanden. Die Gewinnung und Verarbeitung oberflächennaher Rohstoffe, die Glasindustrie, die Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie das örtliche Handwerk, kleinere Handels- und Dienstleistungsunternehmen und im begrenzten Umfang Gastronomie/Beherbergung haben sich etabliert.
Der Dresdner Heidebogen spannt sich thematisch und räumlich zwischen den in dieser Region nicht unvereinbaren Polen, der wertvollen Naturausstattung und dem landwirtschaftlichen Charakter einerseits sowie der gewerblich-industriellen Prägung andererseits.

Lage in den Kreisen

Lage des Heidebogens in den Landkreisen
(c) Grafik: Kroemke
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Naturräume

Großenhainer Pflege, Königsbrück Ruhlander Heiden, Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, Westlausitzer Berg- und Hügelland, Moritzburger Kleinkuppenlandschaft
Naturräume der Region
(c) Grafik: Kroemke
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