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Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

"Das Gebiet mit seinem überwiegend ländlichen Charakter und seiner ausgeprägten Landwirtschaft weist nur wenige traditionelle Industrieorte auf (Schwepnitz, Bernsdorf).
In den letzten 13 Jahren wurden jedoch im "Westlausitzer Heidebogen" neue
Gewerbegebiete entwickelt, die mit einem gleichmäßig verteilten Netz eine ausreichende Fläche für die Ansiedelung neuer Unternehmen bieten. Positive Entwicklungen sind hier vor allem in den verkehrsgünstig, unmittelbar an der Autobahn gelegenen Gewerbegebieten zu verzeichnen. Die im "Westlausitzer Heidebogen" noch verfügbaren Gewerbeflächen werden als ausreichend eingeschätzt." Quelle: Gebietskonzept.

Durch die Aufnahme von Großenhain in die Gebietskulisse und in den Verein, sowie Lampertswalde und Thiendorf, wird die Wirtschaftsachse entlang der B 98 bis Laußnitz entscheidend gestärkt.

Die Wirtschaftsachse Dresden - Berlin entlang der A13 durchschnitt das Gebiet bisher nur in Thiendorf. Durch die Aufnahme von Radeburg in die Gebietskulisse und den Verein erlangt diese Achse für unser Gebiet ebenfalls eine größere Bedeutung.

"Die Gründung neuer, vorwiegend kleiner und mittelständischer Unternehmen in der Baustoffindustrie, sowie von Handwerksbetrieben, Dienstleistungs- und Logistik-Unternehmen war ein wesentlicher Schritt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.
In allen Kommunen der Region sind mehr Gewerbeanmeldungen als Abmeldungen zu verzeichnen. Das Arbeitsplatzdefizit konnte damit jedoch nicht ausgeglichen werden." Quelle: Gebietskonzept.

Die Förderung in der neuen Förderperiode 2007 - 2013 hat das Ziel, die Lebensbedingungen in der Region vor allem durch Entwicklung der regionalen Wertschöpfung zu verbessern.

Land-, Forst- und Teichwirtschaft

"Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächennutzung im Gebiet "Westlausitzer Heidebogen" beträgt weniger als 50 % (ca. 30335 Hektar). Die Bodenwertzahl liegt bei ca. 2/3 der Fläche unter 40. Diese Fläche wird von 179 landwirtschaftlichen Betrieben im Haupterwerb bewirtschaftet. Einem Anteil von 44,5% landwirtschaftlich genutzter Fläche im Gebiet stehen damit 3,9% der sv-pflichtig Beschäftigten in der Landwirtschaft gegenüber (siehe Bodennutzung).
Entsprechend der natürlichen Gegebenheiten (trockenheitsanfällige und wenig fruchtbare Böden, vernäßte und teilweise vermoorte Standorte) gibt es in der Region ausgedehnte Wald- und Teichflächen, welche entsprechend der Eigentumsverhältnisse in unterschiedlichem Maße bewirtschaftet werden.

Der Anteil an Waldfläche in der Region "Westlausitzer Heidebogen" beträgt mehr als 40% (ca. 24227 ha). Der Wald untergliedert sich, mit Ausnahme der Laußnitzer Heide, in viele Kleinflächen unterschiedlicher Eigentumsformen. In den letzten Jahren konnten sich weitere Unternehmen der Holzverarbeitung in der Region etablieren. Dabei handelt es sowohl um Energie-, Schnitt- und Industrieholzverarbeiter unterschiedlicher Betriebsgrößen. Ein regionaler Kreislauf ist im Ansatz vorhanden, hier sind in den nächsten Jahre aber weitere Vernetzungen notwendig. Ansätze können hier Zusammenschlüsse und Vermarktungsorganisationen sein.

Ein Teil der landschaftsprägenden Teiche (ca. 2,2 % Wasserfläche in der Region) werden zur Zeit von 19 Teichwirtschaften wirtschaftlich genutzt."

Quelle: Gebietskonzept

Die Förderung in der neuen Förderperiode 2007 - 2013 hat das Ziel, die Lebensbedingungen in der Region vor allem durch Entwicklung der regionalen Wertschöpfung zu verbessern.